Die immer noch heikle Lawinensituation hat uns zu einem sicheren Klassiker im Inntal geführt – wir haben uns, hochmotiviert, natürlich die Monstervariante ausgesucht.

Aufstieg

Los ging es um 10:00 Uhr von der Karlskirche in Volders über bereits recht abgefahrene Wiesen Richtung Tulferberg. Vorbei am geschlossen Gasthof Windegg und dem Gasthaus Neue Gufl, näherten wir uns bald der Glungezer Skipiste auf der mehr Tourengeher wie Skifahrer unterwegs waren. Nach einer kleinen Rast bei der Mittelstation Halsmarter sind wir recht zügig am Rand der Piste aufgestiegen. Da im oberen Bereich sämtliche Lifte nicht in Betrieb gehörte das komplette Gebiet den Tourengehern.

Mittlerweile hatten wir bereits gute 1.400 Höhenmeter zurückgelegt und stiegen mit einem kleinen Schwenker zur Schartenkogel Bahn auf. Ab hier ging es ins Gelände und den Schatten – die Temperatur wurde eisiger.  Die letzten Höhenmeter auf den Gipfel waren gut gespurt – allerdings schielten einige Steine aus dem eh schon nicht massig vorhandenen Schnee.

Gipfel Sonnenspitze

Der Gipfel machte seinen Namen alle Ehre und die Sonne schien angenehm und nur wenige Tourengeher entschieden sich heute für die Sonnenspitze. Super Aussicht auf Innsbruck mit der Nordkette, das Inntal und die Tuxer Alpen. Allerdings waren wir nach den jetzt über 2.000 Höhenmeter und 4 Stunden Aufstieg durchgefroren und machten uns nach einem kleinen Snack gleich wieder an die Abfahrt.

Abfahrt

Durch den wenigen Schnee boten sich leider nicht viel Varianten an und wir folgten, mit ein paar leichten Steinkontakten, mehr oder weniger, der Aufstiegsspur bis zur Piste. Nachdem wir einen Mahlzeit im Gasthaus gegessen haben fuhren wir weiter ins Tal ab.

Verhältnisse

Der Schnee auf den Wiesen im unteren Bereich ist teilweise sehr hart und abgefahren – die Steine sind jedoch meist harmlos. Im oberen Bereich braucht es für lässige Varianten noch mehr Schnee – teilweise steinig, aber für den Stoanski passt es. Fazit – mehr Schnee muss her!